Reisen ins Land des Lichts

Es duftet nach Thymian und Pinien. Zahlreiche Felsenschwalben kreisen am Himmel. Irgendwo bellt ein Hund und in den Zweigen der Oliven-und Mandelbäume tanzen Schmetterlinge und huschen Rotkehlchen. Das Meer ist spürbar, wenn auch nicht zu sehen. Irgendwo da hinten am Horizont muss es sich ausbreiten. Durchquert man die Ebene aus Drachenpalmen und weißen Kalkgestein, erreicht man nach kurzem Fußmarsch die Steilküste. Unter sich das endlose Blau. Der Leuchtturm von Javea zur Rechten und der Hafen von Denia zur Linken…

Solche Landschaften gibt es tatsächlich. Ein solcher Ort ist die „Plana“. An der Ostküste Spaniens, zwischen Valencia und Alicante, dort, wo die Costa Blanca ihre Nasenspitze ins Mittelmeer streckt, lässt es sich genussvoll leben.
Mein Anwesen liegt am Fuße des großen „Montgo“. Der schon von weitem sichtbare Hausberg hat die Gestalt eines Elefantenkopfes. Sein ausgestreckter Rüssel reicht direkt bis ans Meer. Vom kleinen Hafenstädtchen Javea schlängelt sich die Straße rauf auf die Plana. Einer Hochebene aus Ginster, Lavendel und Rosmarin. Noch einmal dem Schild „Sant Jeronimo“ folgen bevor die Zeit stillsteht.